Bankrotter Sozialstaat

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Beim Bankrott des Sozialstaates werden sich viele, die sich daran gewöhnt haben, auf Kosten Dritter zu leben, nicht mehr anders zu helfen wissen, als mit Plünderungen, Raubzügen und Brandschatzungen.

Unsere Sozialkosten explodieren. Dies vor allem aus zwei Gründen: Erstens verlängert sich die Liste der Wohlfahrtsstaats-Empfänger laufend, da das Einkommen, welches vom Sozialstaat bezogen werden kann im Verhältnis zum Einkommen, das man aus einer produktiven Tätigkeit erzielt, massiv gestiegen ist. Beschleunigt wird diese Entwicklung natürlich auch durch die Einwanderung bildungsferner Schichten.

Zweitens ist das Stigma, ein Sozialhilfe-Empfänger zu sein und ein unehrenhaftes Dasein auf Kosten anderer zu fristen durch eine neue Kultur der Political Correctness zerstört worden. Ging es früher noch darum, Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ist die Abhängigkeit möglichst vieler Leute vom Sozialstaat heute zum existenzsichernden Interesse der Sozialindustrie geworden. Ohne die Flut an Sozialfällen bräuchte es auch keine Heerscharen an Sozialarbeitern mehr.

Eines ist klar: Es kann nicht mehr so weitergehen wie bisher. Denn wenn laufend mehr Menschen zu Nettoempfängern des Sozialstaats werden, nimmt die Zahl derer, die diese Umverteilungsübung finanzieren, ständig ab. Auch muss der abnehmenden Zahl an produktiven Menschen kontinuierlich mehr Geld abgeknöpft werden, um den grassierenden Sozialirrsinn bezahlen zu können. Damit sinkt der Anreiz, überhaupt noch produktiv tätig zu sein.

Ohne Reformen wird der Sozialstaat in Zukunft mit Ach und Krach in sich zusammenbrechen und damit Heerscharen von Verzweifelten und Überforderten hinterlassen, die sich schon derart an die staatliche Fürsorge und an das Leben auf Kosten Dritter gewöhnt haben, dass sie ihr Überleben nicht mehr anders sicherzustellen wissen werden als mit Plünderungen, Raubzügen und Brandschatzungen.

Was gilt es also zu tun? Primär muss der Anreiz reduziert werden, vom Wohlfahrtsstaat und damit auf Kosten Dritter profitieren zu können und es sich trotzdem angenehm und komfortabel einzurichten. Da der negative Anreiz des Stigmas nicht innerhalb einer nützlichen Frist wiedererrichtet werden kann, bleibt als einzige politische Alternative die Anpassung der positiven Anreize. Die Sozialhilfe muss auf ein absolutes Existenzminimum reduziert werden. Komfort und Luxus soll jenen vorbehalten sein, die einer Arbeit nachgehen und sich ihr Vermögen selbst erarbeitet haben. Zudem muss die Einwanderung in den Sozialstaat unterbunden werden. Wenn wir das verpassen, entgleitet unserem Sozialstaat nicht nur die finanzielle Grundlage, sondern bald auch die Akzeptanz der arbeitenden Bevölkerung.

Olivier Kessler

 

 

 

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