Gutmenschen fördern den Rassismus

Featured imageDas einzige, was ich von Gutmenschen in der aktuellen Asyldebatte höre, sind Diffamierungen von allen als “Populisten”, “Fremdenfeinde” oder gar “Rassisten”, welche die Grenze nicht sofort für die ganze Welt öffnen möchten. Dies tun sie mit einer arroganten, herablassenden und selbstgerechten Haltung. Aus einer vermeintlich höheren moralischen Position schreien sie alles nieder, was nicht ihrer Meinung entspricht – und das im Namen der Toleranz. So geschehen auch wieder im Sonntalk auf Tele Züri, in welchem Roger Köppel niedergeschrien wurde.

Ich muss gestehen, ich habe Mitleid mit solchen Zeitgenossen, da diese Menschen nicht einmal merken, dass sie selbst die intolerantesten aller Zeitgenossen sind. Toleranz heisst nicht: Ich toleriere nur meine Meinung! Toleranz heisst, sich auf andere Meinungen einzulassen, zu differenzieren abzuwägen. Toleranz heisst, ich setze nicht den Staat auf andere an, um diese um ihr hart verdientes Einkommen zu bringen, nur um meine eigenen Ideen mit Zwang durchzusetzen. Toleranz heisst, jeder soll selbst darüber bestimmen, was er tun und lassen will, solange er die Freiheit anderer nicht einschränkt. Genau deshalb ist die etatistische Zwängerei der Mitte-Links-Parteien an Intoleranz kaum noch zu überbieten.

Es wäre absolut verantwortungslos, nun die ganze Welt in unserem Sozialstaat aufzunehmen. Dies würde über kurz oder lang zu Hass und Unruhen führen, da dieses Unterfangen schlicht unbezahlbar ist. Ich plädiere deshalb für eine eigenverantwortliche Flüchtlingshilfe: Jeder kann eigenverantwortlich nach seinen Kräften Flüchtlinge unterstützen, in welcher Form auch immer. Aber der Staat muss aufhören mit der gutmenschlichen Zwangseinquartierung auf Kosten der Steuerzahler. Der Staat muss aufhören, Schweizer Familien aus ihren Wohnungen zu vertreiben, um Wirtschaftsmigranten einzuquartieren. Der Staat muss aufhören, uns mit Steuern, Abgaben und Gebühren auszuplündern, um uns unfreiwillig zur Mitfinanzierung seiner Fantastereien zu zwingen. Dies fördert gerade erst die Abneigung, den Frust und den Fremdenhass gegenüber Zuwanderern (obwohl es eigentlich vielmehr den Hass auf die Classe politique schüren sollte – die Einwanderer können schliesslich auch nichts für ihre Lage).

Wollen wir das? Ich nicht! Deshalb habe ich mich entschlossen, mich für die Zukunft in Freiheit und Sicherheit einzusetzen, für eine Schweiz, in der man respektvoll miteinander umgeht und das Eigentum und den Willen der Menschen respektiert, sie nicht durch den Staat ausbeutet und ihnen Eigenverantwortung zugesteht. Deshalb kandidiere ich für den Nationalrat für die Junge SVP Kanton Zürich, Liste 14. Bitte geht alle an die Urne am 18. Oktober und lasst nicht zu, dass unser Land zur Sau gemacht wird.

Olivier Kessler

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